Oktober: Souveränität, Gelassenheit
Prachtvoller Herbst, der Wald färbt sich bunt, der See ruht, letzte wärmende Sonnenstrahlen. Stille durchzieht die Natur. Gelassenes Warten. Das Werk ist getan, der Winter kann kommen. Ruhig schweift der Blick ein letztes Mal, alles ist gut.

Souveränität ist nicht unbedingt das, was der Manager heutzutage mit seinem Job verbindet. Das Gegenteil ist eher der Fall. Es gibt viele Interessen und Erwartungen, denen er zu dienen hat. Man erwartet von ihm, dass er sie jeden Tag aufs Neue unter einen Hut bringt. Keine leichte Aufgabe, oft verbunden mit widersprüchlichem Handeln und ungeklärtem Rollenkonflikt.
Und Engagement ist gefragt. Wie soll da Gelassenheit entstehen?
Wer aufhört, hat schon verloren. Wer wartet, wer ruhig bleibt, zeigt doch nur, dass er hilflos ist oder erschöpft. Schnelle Urteile, denen wir immer wieder begegnen.
Manager mit Lebenserfahrung schauen tiefer. Alles ist wichtig und unwichtig zugleich. Sie wissen, wer sie wirklich sind und irgendwann haben sie sich einmal grundsätzlich souverän entschieden. Das ist ihr Kompass. Das gibt den Ausschlag. Das gibt ihnen die Kraft. Trotz Stress und Hektik, mit dieser Grundhaltung bleiben sie unabhängig und gelassen.

Nehmen Sie den Oktober zum Anlass, sich erneut über Ihre elementaren Werte klar zu werden, denen Sie sich im Denken und Tun verpflichtet fühlen. Fragen Sie sich, in welchen Situationen Sie Ihren Kompass nicht mehr gespürt haben; und werden Sie sich klar darüber, was Sie regelmäßig in Versuchung bringt, sich selbst untreu zu werden. Letztlich sind Sie immer nur sich selbst gegenüber verpflichtet. Das gibt Ihnen Souveränität und Gelassenheit. Und schenkt Ihnen die Ausstrahlung einer kraftvollen und zuversichtlichen Persönlichkeit.